Junge Forscherinnen untersuchen den Verlust der Nacht

…und gewinnen einen Hauptpreis beim BundesUmweltWettbewerg BUW 2024 – Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln

Die Schülerinnen Hajra, Rebecca und Mirela vom Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg gewannen einen Hauptpreis für ihre Projektarbeit „Lichtverschmutzung – eine unterschätzte Gefahr für Pflanzen und Tiere!“. https://www.dalberg-gymnasium.de/artikel/48235

Ihre Arbeit führte sie nicht nur auf nächtliche Exkursionen in Aschaffenburg und im Sternenpark Rhön, und es blieb auch nicht beim Lesen und Recherchieren. Die Schülerinnen maßen die Himmelshelligkeit an unterschiedlichen Standorten und untersuchten den Einfluss von Licht auf Tiere (Salzkrebse) und Pflanzen (unter anderem Kresse, Petersilie und Mimosen) in eigenen Versuchsreihen. Es blieb auch nicht beim reinen Gewinnen von Erkenntnissen – wie sonst oft in der Wissenschaft üblich –, sondern es wurden auf dem eigenen Schulgelände Verbesserungen erreicht. Und auch dabei blieb es nicht – ihr Engagement führte dazu, dass sich die Stadt Aschaffenburg der Lichtverschmutzung annimnt und ihre öffentliche Beleuchtung zukünftig ökologischer ausrichtet. Es zeigt, wie das Engagement Einzelner viel bewirken kann und sollte Vorbild für junge Menschen sein. Ein besonderer Dank gilt auch der betreuenden Lehrerin Heike Elschner, die sich mittlerweile auch im Hessischen Netzwerk gegen Lichtverschmutzung engagiert.

Hier zum Downlaod die Arbeit der Schülerinnen:

Hejra, Mirela, Rebecca – die Schülerinnen beim Vorstellen ihres Posters zum BundesUmweltWettbewerb. Für das Poster erhielten sie den Posterpreis.
Rund um die Lichtquelle kann der Baum nicht ablauben.
Eine der Maßnahmen war, die Leuchten nachts abzuschalten und durch das Anbringen von Farbfilterfolie den schädlichen Blauanteil im Licht zu reduzieren.