Mitmach-Aktion „Globe at Night“ lädt zum Blick in den Nachthimmel und Sterne zählen für die Forschung ein

Für Eilige: https://app.globeatnight.org/
Wenn die Nächte klar sind und der Mond kaum stört, ist die perfekte Zeit, den Sternenhimmel zu betrachten. Die internationale Mitmach-Aktion „Globe at Night“ lädt alle dazu ein, selbst zur Forschung beizutragen. Mit einem kurzen Blick an den Nachthimmel und einer Online-Meldung kann jeder helfen, die Lichtverschmutzung zu messen und weltweit zu erfassen. So entsteht Schritt für Schritt eine globale Karte der nächtlichen Himmelshelligkeit. 2024 gab es mehr als 14 000 Eingaben weltweit. 2026 sind 20 000 Beobachtungen das Ziel.

Beste Bedingungen in der Rhön und Umgebung
Nicht nur wird es in dieser Jahreszeit noch früh dunkel und sternreich. In den kommenden Nächten bieten sich in der Rhön und Umgebung besonders gute Bedingungen: Ein stabiles Hochdruckgebiet sorgt für klare Nächte mit guter Sicht auf die Sterne. Gleichzeitig nimmt die Helligkeit des Mondes weiter ab – bis zum nächsten Neumond am 19. März wird der Nachthimmel zunehmend dunkler.
Ein Projekt für alle und überall
„Globe at Night“ ist eines der größten Citizen-Science-Projekte zum Thema Lichtverschmutzung, u.a. der weltweiten Organisation Dark Sky International https://darksky.org/, die der Rhön 2014 die Auszeichnung Internationaler Sternenpark verliehDie gesammelten Daten helfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Veränderungen der nächtlichen Himmelshelligkeit zu verstehen und die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung auf Natur, Umwelt und Gesundheit besser zu untersuchen.

Und so geht das Mitmachen:
- Rufen Sie mit dem Smartphone die Seite Globe at Night https://app.globeatnight.org/ auf. Zunächst gibt man Datum und Standort an. Das ist wichtig, denn sonst bekommt man den Sternenhimmel eventuell spiegelverkehrt angezeigt.
- Als nächstes wählt man unter Nr. 4 eines der zur Auswahl stehenden Sternbilder aus. Das sind jetzt im Frühling die Sternbilder Löwe, Orion und Großer Hund. Es helfen beim Auffinden am Firmament Aufsuchkarten im Internet oder unsere Himmelsvorschau: Himmelsvorschau des Sternenpark Rhön | Biosphärenreservat Rhön.
- Es wird dann der zum gewählten Sternbild zugehörige Himmelsausschnittes angezeigt. Darunter erscheinen kleinere Darstellungen des Ausschnitts mit jeweils unterschiedlich vielen Sternen. Man wählt nun diejenige aus, die der Sternendichte am Standort am ähnlichsten ist. Das heißt, welcher ist der schwächste Stern der Konstellation, den man am Himmel sehen und auf der Karten finden kann.
- Dann noch den Grad der Bewölkung zum Zeitpunkt der Beobachtung wählen – und ab mit der Sternenpost für die Wissenschaft.
- Tipp: Am besten an unterschiedlichen Standorten wiederholen.



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