Ein Angebot für Webseitenbetreiber und Ersteller/Innen von Informationsmaterial
Viele Webseiten von Kommunen, Naturschutzverbänden oder solchen, die naturnahes Verhalten fördern, bieten viele gute Informationen, aber oftmals keine oder nur unzureichende Informationen zum Thema Dunkelheit und Lichtverschmutzung. Oftmals finden sich dort auch schlichtweg ungünstige Empfehlungen zum Thema, wie beispielsweise der falsche und irreführende Begriff „insektenfreundliche Beleuchtung“.
Wir bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Webseite oder Ihr Infomaterial um wertvolle Informationen zum Schutz der Nacht und um Beleuchtungstipps zu ergänzen. Die Informationen wurden zusammengestellt von der Fachstelle Schutz der Nacht beim Landkreis Fulda, der Initiative Naturnacht Fulda-Rhön und. www.sternenpark-rhoen.de
TEXTVORSCHLÄGE FÜR WEBSEITEN/INFOMATERIAL HIER ZUM DOWNLOAD
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Einige Empfehlungen auf die Schnelle:
Einige Empfehlungen:
Nachtschutz ist Arten- und Klimaschutz:
Nur Naturlicht im Garten – Licht aus für die Arten!
Nur das Licht von Sonne, Mond und Sterne ist „insektenfreundlich“. Künstliches Licht kann nur „weniger insektenschädlich“ gestaltet werden und sollte daher im Garten und auf Grünflächen grundsätzlich nicht dauerhaft oder fest installiert eingesetzt werden. „Omas Garten“ ohne künstliche Lichtquellen ist dabei das Vorbild und das Licht von natürlichen Quellen ohnehin am Schönsten.
Wer wirklich nachts in den Garten muss und Licht braucht, kann sich mit einer Taschenlampe aushelfen.
Falls man aber doch etwas Funktionslicht braucht – z.B. am Hauseingang, wenn die Umgebungsbeleuchtung oder öffentliche Beleuchtung nicht ausreicht – dann gilt:
- Immer zuerst prüfen, ob die Umgebungsbeleuchtung ausreichend ist bzw. lichtunabhängige Lösungen wie Markierungen für Treppen nutzen in Kombination mit der Umgebungsbeleuchtung, weil wir sehr gut Kontraste sehen
- sparsam, nur so viel Licht wie nötig – 100 – 300 Lumen Lichtstrom (Intensität) reichen in der Regel völlig aus. Sogar mit 20 lm Lichtstrom kann mit guter Lichtverteilung gut gesehen werden. Der Lichtstrom steht auf der Packung – dimmbare Leuchten ermöglichen eine nachträgliche Einstellung des Lichtstroms;
- wenn künstliches Licht, dann nur nach unten strahlen mit gut abgeschirmten Leuchten, möglichst niedrige Lichtpunkthöhen;
- warme, bernsteinfarbene Lichtfarbe einsetzen bis max. 2700 Kelvin, besser nicht höher als 2200 Kelvin Farbtemperatur;
- ausschalten, wenn nicht benötigt und in der Nacht;
- am besten steuerbare Leuchten installieren mit An- und Ausschalter, ggf. mit Zeitschaltuhr
- Bewegungsmelder besser vermeiden bzw. vorhandene prüfen und gut einstellen bzw. abkleben, da sie oft unbemerkt unkontrolliert auslösen;
- Prüfen, wie stark die Innenbeleuchtung in den Garten einwirkt und evtl. Maßnahmen ergreifen.
Das spart nicht nur Energie, sondern ist rücksichtsvoll gegenüber Tieren, Pflanzen und uns Menschen. Grundsätzlich kann nächtliche Beleuchtung im Freien auch immissions- und naturschutzrechtliche Belange berühren.
Tipp: Eine Nektar-Bar für Nachtfalter anlegen: https://nektar-bar.de/ – ein Projekt zur Rettung der Artenvielfalt von Tag- und Nachtfaltern

Ein Kommentar zu “TEXTANGEBOT FÜR WEBSEITEN: Nur Naturlicht im Wohnort und Garten – Licht aus für die Arten!”
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