Linksammlung: Das Thema Außenbeleuchtung ist ein facettenreiches. Es mag überraschen, dass es kaum Beleuchtungspflichten gibt, aber viele Bestimmungen zur Vermeidung. Dem gegenüber stehen – oftmals aus Unwissenheit und Gewohnheit – viele Beleuchtungswünsche, Verheißungen an Außenbeleuchtung. Gleichzeitig entstehen Umweltprobleme, die sich wiederum nur durch „kein Licht“ vollständig lösen lassen. Daher gibt es viele Aspekte zu berücksichtigen. Diese Linksammlung navigiert zu den Seiten mit den wichtigsten Informationen für unterschiedliche Aspekte:
Linksammlung und Navigator:
Thematische PDFs aus dem Vortrag: Auf dieser Seite befinden sich u.a. Auszüge aus der Powerpoint zu den Infovorträgen zur Lichtverschmutzung. Weitere relevante Unterlagen wie das Informationsmaterial zu Rechtlichen Fragestellungen, Flutlicht etc. finden Sie unter dem Reiter „Ressourcen„.
Dieser Beitrag wurde verfasst im Rahmen des 2. Biodiversitätssymposium in Mölln im Februar 2025 verfasst und beschreibt die Handlungsmöglichkeiten von Kommunen zur Reduzierung von Lichtimmissionen:
Vorschläge und Checkliste für Maßnahmen zur Reduzierung von Lichtimmissionen in Kommunen inkl. Beispielen:
PDF (komprimiert) Vortrag im Umweltausschuss:
PDF – Umrüstung von Natriumdampf (NAV) auf LED – Vermeidung von Erhöhung des schädlichen Blauanteils: Bei der Umrüstung von NAV mit einem niedrigen Blauanteil auf LED wird oftmals und unnötig die Farbtemperatur erhöht, mit allen schädlichen Auswirkungen; insbesondere dann, wenn der Lichtstrom nicht deutlich reduziert wird. Dass es auch anders gehen kann, zeigen diese Folien:
PDF Optimierung und Umrüstungen von Bestandsbeleuchtung von öffentlicher und gewerblicher Beleuchtung inkl. IHK-Prädikat #lichtbewusstsein sowie Tipps für die Vermeidung von Lichtimmissionen in der öffentlichen Beleuchtung inkl. Info BImSchG. Die PDF kann in höherer Qualität angefordert werden.
Checkliste zur Selbsteinschätzung für Unternehmen zur Optimierung von Bestandsbeleuchtung und Neuplanung des hess. Netzwerk gegen Lichtverschmutzung:
IHK-Flyer Prädikat #lichtbewusstsein
„Werkzeugkasten“ Maßnahmen – Kommune und Ehrenamtlich, Bürger/Innen
Viele Menschen fühlen sich etwas hilflos bei der Bekämpfung oder wissen nicht, wo sie ansetzen sollen. Diese Folien sollen Möglichkeiten aufzeigen.
NACHTABSCHALTUNG – Vorteile und Fakten
Siehe hierzu auf die Extra-Themenseite:https://naturnacht-fulda-rhoen.de/ressourcen/nachtabschaltung-oeffentliche-beleuchtung/
Bemühungen zur Reduzierung von Lichtimmissionen, wie sie zahlreiche immissions- und naturschutzrechtliche Bestimmungen vorsehen, scheitern immer wieder daran, dass natürliche nächtliche Dunkelheit oder schwach beleuchtete Orte als „Angstraum“ bezeichnet werden. Leider oft populistisch denn sicherheitsrelevante Vorfälle (z.B. Überfälle, Stürze) an diesen Orten sind nicht belegt und es nicht belegt, dass Kunstlicht Vorfälle überhaupt verhindern kann und/oder realistisch Schutz bietet. Im Gegenteil, nächtliches Kunstlicht kann sogar Vorfälle ermöglichen. Dabei bringt die Nachtabschaltung viele Vorteile mit sich, nicht nur in Bezug auf Energie:
Umrüstung von Bushäuschen – mit Bewegungsmeldern und abgeschirmten Leuchten im Warmlicht!
PDF Umsetzungsbarrieren Gesetz vs. Technik
Der Einsatz von Kunstlicht unterliegt unterschiedlichen Anforderungen, darunter auch immissionsschutz- und naturschutzfachlichen und auch photobiologischen. Denn immerhin kann der nächtliche Einsatz von Kunstlicht die Augen gefährten. In der Regel bleiben diese Aspekte unberücksichtigt und die Lichtplanung eine rein technischne Angelegenheit mit Industrieinteressen. Der Schutz der Nacht und die sorgsame Gestaltung von Außenbeleuchtung kann gelingen, wenn alle Aspekte berücksichtigt werden. Daher empfiehlt sich die Einrichtung in interdisziplinär besetzen Lichtbeiräten.
