1 Million Satelliten?

t3n titelte kürzlich „SpaceX will eine Million Satelliten ins All schießen – und Astronomen schlagen Alarm“ (https://t3n.de/news/spacex-million-satelliten-astronomen-alarm-1750765/).
Eine Million Satelliten – wie viel ist das? Wie sieht das aus? Wie kann man sich das vorstellen? Rein von der Zahl vermutlich viele Satelliten, verglichen mit den bereits knapp 14.000 die aktuell im Orbit sind? Beim nächtlichen Blick in den Nachthimmel sieht man heute schon viele Satelliten. Weißlich schimmernde Lichtpunkte, die über das dunkle Firmament gleiten. Teils mit bloßem Auge zu erkennen, teils erst mit dem Fernglas oder aber erst mit professionellem astronomischen Instrument. In letzterem bereits jetzt störend.

In den letzen Jahren kamen bereits Berichte auf ob der geplanten Massenkonstellationen von SpaceX, Amazon und anderen privaten Unternehmen. Ein internationales Gremium fand sich zusammen, um sich über ‚Dark & Quiet Skies‘ in einer Konferenz auszutauschen. Mittlerweile wird dies vorangetrieben von der internationalen Staatengemeinschaft im Rahmen des Kommittees für die friedliche Nutzung des Weltraums (COPOUS), organisiert von dem Weltraumbüro der Vereinten Nationen (UNOOSA). So ist dies Thema in den nächsten Jahren bei den Sitzungen des Scientific and Technical Subcommittees (STSC).

Mittlerweile wurden bereits ca 10.700 StarLink Satelliten in Umlauf gebracht, zuletzt 201 Satelliten seit dem 8.6.2026 (Quelle:https://www.n2yo.com/browse/?y=2026)
Bis Ende 2026 werden insgesamt ca 17.000 Satelliten insgesamt um die Erde kreisen.

Wie also sieht diese Entwicklung aus? Dies brachte mich zu der Idee, diese Zahlen zu visualisieren basierend auf den bekannten Planungsdaten und in der Vorausschau bis ins Jahr 2050. Zum Vergleich die langsame Entwicklung seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Die entstandene Applikation lässt sich manuell bedienen oder aber über einen Zeitraffer verfolgen, wie die Zahlen exponentiell steigen.

Visualisiert wird ein Ausschnitt des nächtlichen Himmels. In normaler Ansicht entspricht dieser in etwa einer Kreisfläche mit 8° Durchmesser. Zur Veranschaulichung ist dieser frei von Wolken, Flugzeugen und Sternen. Mit einem Moduswechsel ist es möglich, nur die Satelliten zu sehen, die mit bloßem Auge erkennbar sind. Erkennbar, wegen der Reflektion von Sonnenlicht.

Noch eindrücklicher ist der Wechsel in den Vollbild-Modus. Spätestens jetzt erkennt man, welchen Impact dieser rasante Zuwachs and Satelliten hat und haben wird und weshalb eine absolute Obergrenze nicht nur sinnvoll, sondern nötig ist.

Die Anwendung ist bewusst einfach gestaltet und ’serverless‘ – eine einfache HTML-Datei, die letztendlich zur Darstellung der Problematik ein interaktives, immersives Erlebnis bietet. Die Anwendung ist entstanden mit der Hilfe von perplexity/gpt/claude.

Mit Klick auf den Button öffnet sich die Anwendung in einem neuen Tab

Welche Problematiken ergeben sich aus diesen Massenkonstellationen?

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